Sehenswürdigkeiten

Das Altarbild in der Vindelev Kirche - ein Geschenk Knud Nielsens
Dreißig Jahre lang hatte der Kirchenrat nach einem Kunstwerk Ausschau gehalten, das die alte Altartafel erstatten könnte - bis der Maler Knud Nielsen, der Nachbar der Kirche, ein Angebot machte.
Das Altarbild besteht aus fünf Flügeln, und wenn man sich etwas vertieft, entdeckt man die Versuchung auf dem Berge, den auferstandenen Christus, den auf dem Wasser wandelnden Petrue, Noah und die zurückgekehrte Taube u.a.m. Mit diesem Altarbild beabsichtigte der Künstler, Freude zu spenden und die Herzen zu erleichtern.

Das Handelshaus in Bindeballe
Ein über 100 Jahre alter Kaufladen, der noch als altmodisches Gemischtwarengeschäft betrieben wird.



Den jyske Idrætsskole
– deren Hörsaal die Form eines Globusses hat – ist eine Heimvolkshochschule, in dem vor allem Sport unterrichtet wird. Die Schule liegt mitten im naturschönen Wald Nørreskov, der zu herrlichen Wandertouren direkt zum Fjord einlädt.

Den Smidtske Gård
Der alte Kaufmannshof ist aus dem Jahre 1799. Hier finden Sie den Museumsladen "Ingvard Smidts Eftf." Im ersten Stock können Sie wechselnden Ausstellungen erleben.

Das Egtved Mädchen
Dieser Fund des Egtved Mädchens 1921 zählt zu den am besten erhaltenen aus der Bronzezeit. Am Fundort sieht man heute den wiederhergestellten Grabhügel mit einem Durchmesser von 22 Metern und einer Höhe von 4 Metern. Daran angegliedert ist ein kleines Museum mit einer detaillierten Darstellung der Ausgrabungsarbeiten. Außerdem sind hier Kopien von der Kleidung, den Schmuckstücken und der Gürtelspange des Egtved Mädchens ausgestellt.

Schloss Engelsholm
Aufgeführt in den Jahren 1592-93. In unseren Breiten ist dieses Schloß mit seinen Zwiebelkuppeln ganz einmalig.

Der Märchenbaum
In der Stadt Egtved können russische Schnitzarbeiten bestaunt werden: eine alte Ulme visualisiert jetzt einige der berühmtesten Märchen von Hans Christian Andersen.

Die Grejsdalen Kirche
ist ein moderner Bau aus dem Jahre 1962. In Richtung der Stadt Grejs gibt es Beispiele für Kalkstein, sogenannte Travertine, die an Felsenhöhlen erinnern.

Die Jelling Kirche
Als die letzte Holzkirche in Jelling im Jahre 1100 durch eine Kirche aus Travertin ersetzt wurde, wurde der Chor mit Fresken geschmückt, von denen Fragmente noch in der heutigen Kirche zu sehen sind. Die Archäologen vermuten, daß der alte Königshof “Kongsgård” unmittelbar neben der Kirche lag; wegen des Friedhofes ist es aber nicht mehr möglich, eine archäologische Ausgrabung durchzuführen.

Das Jelling der Könige
In Jelling befinden sich die vornehmste Monumente Europas aus der Wikingerzeit: die beiden größten Grabhügel in Dänemark, zwei Runensteine und zwei Reihen von Bautasteinen. Den kleinen Runenstein setzte König Gorm seiner Königin Thyra. Der große Runenstein ist der wunderbar verzierte Gedenkstein des Königs Harald Blauzahn zur Erinnerung an seine Eltern Gorm und Thyra sowie zur Erinnerung an seine eigenen Taten: das Reich Dänemark zu vereinen und die Bevölkerung zum Christentum zu bekehren. Deshalb nennt man diesen Stein den Taufschein Dänemarks.

Landschaftsskulpturen in Tørskind
Der weltberühmte dänische Künstler Robert Jacobsen und sein Kollege Jean Clareboudt haben hier einen monumentalen Skulpturenpark geschaffen, der in ganz Europa seinesgleichen sucht. Der Park wurde in einer alten Kiesgrube in einem hügeligen Gelände mit einer herrlichen Aussicht auf das Bachtal Vejle Ådal angelegt.

Der Ziegelofen der Dominikanermönche, Vejle
(Jagtvej 1) stammt aus dem 14. Jahrhundert. Hier stellten die Mönche Ziegelsteine her für den Bau des Vejle Klosters, das am heutigen Standort des Rathauses gebaut wurde.

Die Nørup Kirche
stammt aus dem 13. Jahrhundert und hat seitdem eine Reihe Umbauten erfahren. Die Altartafel aus dem Jahre 1732 ist ein Beispiel für das Spätbarock. Das Taufbecken ist im romanischen Stil. Die Kirche enthält zudem Gedenktafeln für die gefallenen dänischen Soldaten in den Kriegen 1848 und 1864.

Die St. Nicolai Kirche
Mit der nördlichen Kirchenmauer aus den 50er Jahren des 13. Jahrhunderts ist diese im gotischen Baustil aufgeführte Kirche das älteste Gebäude der Stadt Vejle. In ihr wird einer der am besten erhaltenen Moorfunde, nämlich die Leiche einer Frau aus der Eisenzeit, etwa 450 v. Chr., aufbewahrt. Diese Frau wurde 1835 im Moor Haraldskær Mose entdeckt. An der Außenseite der nördlichen Kirchenmauer sind 23 Schädel von hingerichteten Räubern, die vor 300 Jahren im Wald Nørreskoven gefangen wurden, eingemauert.

Das Rathaus von Vejle
wurde im Jahre 1878 gebaut. Im Mittelalter befand sich hier ein Dominikanerkloster. Vor dem Rathaus stehen Granitskulpturen des Bildhauers Sigurdjon Olafson. Die Glocke des Rathauses ist die alte Klosterglocke, die heute noch über der Stadt läutet.


Die Wikingerbrücke bei Ravning
Die Ravningbrücke wurde in der Wikingerzeit von König Harald Blauzahn gebaut. Heute sieht man in Ravning Enge eine teilweise Wiederherstellung der beiden Brückenenden. Die Brücke datiert aus dem Jahre 979. Im Ravning Bahnhof gibt es eine Ausstellung über die Brücke.

Wikingerschiff/Fårup Sø
Jeden Sommer liegt hier eine sehr detaillierte Kopie eines Wikingerschiffes – ”Jelling Orm” – nah am Ufer vor Anker. Besucher können hier Boote mieten und angeln.